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Clemens Reif: „Beschäftigte der Adam Opel AG haben eine gute Zukunftsperspektive“

„Geplante Investitionen stärken Wirtschaftsstandort Hessen und sichern Arbeitsplätze“

„Die Mitteilung von General Motors zur Stärkung des Standortes Rüsselsheim der Adam Opel AG ist eine ausgezeichnete Botschaft an die Beschäftigten. Sie eröffnet ihnen und ihren Familien eine gute Zukunftsperspektive. Das ist für die Stadt selbst wie auch für den Mobilitäts- und Logistikstandort Hessen eine wichtige Nachricht. Gleichzeitig ist diese Entscheidung ein Zeichen dafür, dass der Standort Hessen für derartige Investitionen attraktiv ist“, sagte der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses und Wirtschaftsexperte der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Clemens Reif, zu den aktuellen Entwicklungen bei der Opel AG, welche die CDU-Fraktion zum Gegenstand der Debatte im Hessischen Landtag am heutigen Donnerstag gemacht hat.

General Motors (GM) hatte in der vergangenen Woche mitgeteilt, zum Ende der Dekade ein komplett neues Modell vom Band laufen lassen und hierfür rund 245 Millionen Euro am hessischen Stammsitz des Autoherstellers investieren zu wollen. Darüber hinaus kündigte GM weitere Investitionen in die Produktion einer neuen Motoren- und Getriebefamilie in den Werken Rüsselsheim, Kaiserslautern und im polnischen Tichy in Höhe von insgesamt mehr als 500 Millionen Euro an. Reif weiter: „Die offensichtlich seitens GM geplanten Investitionen stärken langfristig den Wirtschaftsstandort Hessen und sichern auf diese Weise vielfältige und hochqualifizierte Arbeitsplätze in der hessischen Automobilindustrie.“

In Hessen würden nach aktuellen Erhebungen der Hessen Agentur rund 48.900 Beschäftigte in 75 Betrieben der Automobilindustrie zugeordnet. 2012 sei ein Umsatz von 15,7 Milliarden Euro erzielt worden: „Die Automobilindustrie in Hessen ist auch als Innovationstreiber von großer Bedeutung: Auf sie entfällt mehr als ein Drittel der Aufwendungen des hessischen Verarbeitenden Gewerbes insgesamt. Zudem wurde über 60 Prozent des Umsatzes im Ausland erzielt. Dies zeigt die internationale Verflechtung der Unternehmen“, so Reif.

Der CDU-Politiker erinnerte an die Diskussionen der Jahre 2009 und 2010 zur Zukunft von Opel. „Die damalige industriepolitische Entscheidung für einen Überbrückungskredit in Höhe von 1,5 Milliarden Euro war richtig, denn ohne diese Hilfe, die bereits nach kurzer Zeit mit Zinsen zurückgezahlt wurde, hätte das Unternehmen diese kritische Phase in seiner Geschichte nicht überstanden. Dieser Kredit ist eine industriepolitisch überragende Entscheidung der Politik gewesen. Denn ohne diese 1,5 Milliarden Euro würde die Adam Opel GmbH heute schlicht nicht mehr bestehen“, sagte Reif.

„Die Automobilbranche ist auch für Hessen von großer Bedeutung. Umso wichtiger für deren Zukunftsfähigkeit ist es nun, wenn Opel neue Maßstäbe in der Entwicklung von Motoren und Getrieben setzen will und dabei gleichzeitig auf stärkere Energieeffizienz und CO2-Vermeidung baut“, so Reif.

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