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Uckersdorfer beschweren sich über Sprachlosigkeit von HessenMobil

Clemens Reif: Ein „Schild“Bürgerstreich der Behörde

Einen „Schild“-Bürgerstreich, so Clemens Reif, im wahrsten Sinne des Wortes kann man ortseinwärts von Medenbach kommend im Herborner Stadtteil Uckersdorf begutachten. Hier steht ein Warnschild „Kindergarten“ unmittelbar nach einer Rechtskurve unter hängenden Ästen und hinter dichten Sträuchern verdeckt so dass es von dem herankommenden Verkehr kaum mehr wahrgenommen werden kann.

Anwohner hatten den heimischen Landtagsabgeordneten Clemens Reif am Dienstagabend kurzfristig zu einem Ortstermin geladen und sich massiv über HessenMobil beschwert. Mehrfach, so Heino Donsbach, habe man HessenMobil angeschrieben und eine Änderung der Verkehrsverhältnisse am Ortseingang von Medenbach kommend angemahnt. So würden die örtliche Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 Km/h von den Wenigsten eingehalten. Dies gelte nicht nur für den PKW-Verkehr sondern auch vielfach für den LKW-Verkehr. Hier „donnerten“ die schweren mit Splitt beladenen Laster, meist von den Kalksteinwerken Medenbach kommend, in den Ort. Oft seien die Laster so beladen, dass sie in den beiden ersten Kurven Splitt verlieren, die dann von den Anliegern von der Straße und dem Gehsteig weggekehrt werden müssten. Auch sei das ein immenser Gefahrenpunkt für den örtlichen Kindergarten, der in unmittelbarer Nähe liege und die Grundschüler, die ebenfalls die Straße überqueren müssten.

Zudem sie die von der Stadt am Ortseingang angebracht Geschwindigkeitsmesstafel oft defekt und würde an Wochenende gar nicht funktionieren. Zudem würden auch regelmäßige mobile Geschwindigkeitsmessungen durch die Stadt vermisst. Hier wäre sicherlich eine kleine „Goldgrube“ zu finden, meinte Clemens Reif, die dann zur Zufriedenheit der Einwohner versiegt, wenn die Verkehrsteilnehmer erkennen, das langsames Fahren besser ist als den Führerschein zu verlieren. Auch meinen die Anwohner, dass eine Geschwindigkeitsbegrenzung in den genannten Streckenbereich der Ortsdurchfahrt auf alle Fälle für Lastwagen ab 7,5 Tonnen auf 30 Km/h sinnvoll abzusenken sei. Obwohl mehrfach schriftlich von Bürgern vorgeschlagen und auch vom Stadtparlament einstimmig unterstützt habe HessenMobil darauf bislang meist schroff und abweisend reagiert.

Clemens Reif versprach die mannigfachen Beschwerden der Ministeriumsspitze in Wiesbaden vorzutragen, damit den zuständigen Verantwortlichen endlich „Beine gemacht“ werde. An diesem Beispiel beweise sich aber, dass die Zentralisierung der Aufgaben von HessenMobil nicht gelungen sei. Man müsse ernsthaft nach den Wahlen darüber verhandeln, ob man das Aufgabenfeld wieder vor Ort ansiedele. Dann ist auf jeden Fall das Dillenburger Amt wieder für uns zuständig , meinte Clemens Reif abschließend.

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