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Clemens Reif wurde in Wissenbach mit ernsthaften Bedenken gegen den Windkraftpark Am Bromberg konfrontiert

Windkraft war beim sehr gut besuchten gestrigen Bürgergespräch und der anschließenden Ortsbegehung des heimischen CDU Landtagsabgeordneten Clemens Reif das beherrschende Thema in Wissenbach. Dipl.-Ing Peter Brade hatte sich perfekt auf den öffentliche Termin vorbereitet und stellte im Alten Rathaus das geplante Vorhaben eines Windparks am Bomberg in Wissenbach vor. Brade war sich mit MdL Clemens Reif einig, daß man grundsätzlich keine Einwände gegen Windkraftparks habe. Sie müssten allerding in die Landschaft passen und dürften die Anwohner in Ihrer Lebensqualität nicht beeinträchtigen. Brade erläuterte auch dem stattlichen Teilnehmerkreis die schweren Bedenken der Bürger. Steffen Bender ein erfolgreicher Wissenbacher Unternehmer unterstützte die Einwände in Gegenwart des CDU Gemeindeverbandsvorsitzenden Kim Robert Trapp und des Eschenburger Ehrenbürgermeisters Otto F. Schlemper. Bedenken bestehen im Wesentlichen gegen den Standort der Windkraftanlage 3 (WKA). Als Gegenargumente zum Vorhaben werden verschiedene Argumente vorgebracht. So seien die Schallimmissionen an der oberen Brombergstraße von der 40 dB Grenze tangiert,. Der Schlagschatten betreffe ebenfalls viele Bereiche Wissenbachs, so wiederum die Brombergstraße, den nördlichen Ortsbereich, die Klinik und die Scheidstraße.

Große Sorge hätten auch die Eigentümer der Immobilien, die eine Wertminderung ihrer Anwesen befürchten. Weiterhin befinden sich ein mittelalterlicher Verhüttungslatz von Erzen und ein Siedlungspodium als schützenswertes Bodendenkmal in unmittelbarer Nähe der WKA 3. Die Bürger befürchten außerdem eine stark negative Auswirkung auf den im unmittelbaren Gebiet befindlichen Artenschutz von Vögeln, Wildtieren und Fledermäusen. Außerdem wurde festgestellt, dass die Anlagen WKA 1, 3, und 4 im Vogelschutzgebiet NATURA 2000 geplant seien. Eines steht fest: für Wissenbach bleibt das Thema in den nächsten Monaten ein heißes Eisen denn eine Bürgerinitiative steht unmittelbar vor ihrer Gründung.

Clemens Reif meinte abschließend, dass sich die Behörden ernsthaft mit den Anliegen der betroffenen Bürger befassen sollten. Dazu gehörten auch das Regierungspräsidium in Gießen und der Investor. Eine Möglichkeit die Gegnerschaft zu beruhigen und einen Konsens herzustellen bestehe sicherlich darin, die WKA 3 und auch eine weitere WKA etwas zu verschieben, um den Anliegen der Betroffenen gerecht zu werden, meine Clemens Reif abschließend.

v.l.n.r. Dipl.-Ing. Peter Brade erläutert Ehrenbürgermeister Otto F. Schlemper und MdL Clemens Reif die Details

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© Clemens Reif, MdL 2018